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Grundannahmen

Diese Annahmen sind Startpunkte, keine fertigen Wahrheiten. Jede darf kritisiert, präzisiert und revidiert werden.

Lebendiges ist nicht bloß Material für fremde Zwecke. Was das konkret bedeutet und wie Konflikte zwischen Schutzansprüchen gelöst werden, ist offen.

Wo ein Wesen erleben, leiden, hoffen oder sich entfalten kann, steht für dieses Wesen selbst etwas auf dem Spiel. Unsere Kenntnis der Grenzen von Bewusstsein ist unvollständig – Vorsicht ist deshalb eine Haltung, keine Rangliste.

Menschen sollen ihr Leben nach eigenen Vorstellungen gestalten können. Eingriffe brauchen nachvollziehbare Gründe, besonders wenn sie vermeidbare Schäden oder unfreiwillige Risiken erzeugen.

Eine Entscheidung ist unvollständig, wenn sie ihre Kosten an andere Orte, andere Lebewesen oder spätere Generationen verschiebt.